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15. April 202613 Min. Lesezeit

Onlineshop erstellen lassen: Kosten und Richtpreise 2026

Was kostet ein professioneller Onlineshop in Österreich und Deutschland im Jahr 2026? Drei realistische Preis-Tiers, versteckte Kosten, die niemand erwähnt, und wie sich Shopify, WooCommerce und Custom-Lösungen wirklich rechnen. Geschrieben von einem Wiener Technologiepartner mit über sieben Jahren Praxis im Onlinehandel.

Onlineshop erstellen lassen: Kosten und Richtpreise 2026

Onlineshop erstellen lassen: Was kostet ein Shop wirklich? Richtpreise für 2026

Wer einen Onlineshop erstellen lassen möchte, bekommt bei der ersten Recherche meistens drei Antworten: "Kommt drauf an", "Ab 1.000 Euro" und "Ab 50.000 Euro". Alle drei sind irgendwie richtig, und keine davon ist hilfreich.

Der Grund, warum die Spanne so groß ist, hat wenig mit den Agenturen zu tun und viel damit, was unter dem Begriff "Onlineshop" alles verstanden wird. Ein Klick-zusammen-Shop für ein Hobby-Projekt und ein vollständig integrierter Shop für einen €4-Millionen-Händler haben außer dem Wort "Shop" praktisch nichts gemeinsam.

Dieser Artikel räumt damit auf. Er ist von einem Wiener Technologiepartner geschrieben, der seit 2018 Onlineshops für österreichische und deutsche Händler baut und betreut. Wir nennen konkrete Zahlen, erklären, was den Preis wirklich treibt, und sagen ehrlich, in welcher Preiskategorie wir selbst arbeiten und in welcher nicht.

Die kurze Antwort

StufePreis-RangeWofür gemachtZeitrahmen
Schnellstart-Shop€2.000–€7.000Pilotprojekte, sehr einfache Sortimente1–3 Wochen
Maßgeschneiderter Shop€8.000–€18.000Händler, die digital starten4–8 Wochen
Vollständig integriert€20.000–€60.000+Bestehende Händler mit echtem Betrieb8–16 Wochen

Das ist die ehrliche Bandbreite für einen professionellen Onlineshop in Österreich und Deutschland. Im Folgenden erklären wir, was in jeder Stufe enthalten ist, was nicht, und worauf es bei der Entscheidung wirklich ankommt.

Stufe 1: Schnellstart-Shop (€2.000–€7.000)

Die günstigste Variante ist ein Shop auf einem Standard-Theme, meistens Shopify oder WooCommerce, ohne individuelle Anpassungen. Ein Designer oder kleiner Freelancer setzt ein gekauftes Theme auf, lädt die ersten Produkte ein, konfiguriert Zahlung und Versand, und übergibt den Schlüssel.

Was du dafür bekommst:

  • Funktionierender Onlineshop mit Standard-Theme
  • Bis zu 50 Produkte eingepflegt
  • Standard-Zahlung (Stripe, PayPal, Klarna)
  • Standard-Versand
  • Datenschutz, Impressum, AGB als Basis-Texte
  • Eine kurze Einschulung

Was du dafür nicht bekommst:

  • Individuelles Design, das deine Marke abbildet
  • Anbindung an deine Buchhaltung oder Warenwirtschaft
  • Optimierung der Performance über Standard hinaus
  • Anpassungen für Multi-Markt-Verkauf (AT, DE, CH)
  • Strategische Beratung
  • Laufende Betreuung nach dem Livegang

Für wen das passt: Ein-Personen-Unternehmen, die etwas testen wollen. Ein Hobbyprojekt. Ein zweites Standbein, bei dem die Bestellungen sowieso übersichtlich sind und manuell verarbeitet werden können. Wer hier startet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser Shop kein Fundament für ernsthaftes Wachstum ist. Er funktioniert, solange das Volumen klein bleibt.

Was wir bei SADU nicht machen: Diese Stufe. Wir starten erst ab Stufe 2, weil unter ein paar tausend Euro Projektvolumen schlicht keine sinnvolle Partnerschaft entsteht. Wenn du in dieser Preisklasse einkaufen willst, sind wir nicht die richtige Wahl. Das ist okay.

Stufe 2: Maßgeschneiderter Shop ohne Backoffice-Anbindung (€8.000–€18.000)

Hier wird es interessant. Der Shop bekommt ein eigenes Design (oder ein deutlich angepasstes Premium-Theme), läuft schnell und sauber, ist mobil ordentlich umgesetzt und kann mit dem Sortiment wachsen. Die Bestellabwicklung läuft aber weiterhin manuell. Du oder jemand in deinem Team verarbeitet die Bestellungen, druckt die Rechnungen, übergibt sie an die Buchhaltung.

Was du dafür bekommst:

  • Individuelles Design, das zu deiner Marke passt
  • Saubere Performance (kurze Ladezeiten, mobile-first)
  • 50 bis ca. 500 Produkte sauber strukturiert
  • Konfigurierbare Versand- und Zahlungsoptionen
  • Grundlegende SEO (Meta-Tags, Sitemap, strukturierte Daten)
  • Eine ausführliche Einschulung
  • Kleinere Anpassungen in den ersten Wochen nach Livegang

Was du dafür nicht bekommst:

  • Automatische Übertragung der Bestellungen in eine Warenwirtschaft
  • Automatische Rechnungsstellung
  • Anbindung an externe Marktplätze (Amazon, Kaufland, Otto)
  • Multi-Country-Setup mit unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen
  • Komplexe Konfiguratoren oder Spezialfunktionen

Für wen das passt: Händler, die zum ersten Mal einen ernsthaften Shop aufbauen. Unternehmen, die noch keine Warenwirtschaft haben oder bei denen die Bestellmenge auch in Zukunft überschaubar bleibt. Marken, denen das Aussehen wichtig ist, aber bei denen die Backoffice-Prozesse noch von Hand laufen. Diese Stufe ist ein guter Startpunkt. Falls später mehr nötig wird, lässt sich der Shop erweitern.

Stufe 3: Vollständig integrierter Onlineshop (€20.000–€60.000+)

Das ist der Bereich, in dem sich der Aufwand für ernsthafte Händler wirklich rechnet. Hier wird der Shop nicht als isolierte Verkaufsplattform gebaut, sondern als Teil eines größeren Geschäftsablaufs. Bestellungen fließen automatisch in die Warenwirtschaft, Rechnungen entstehen von selbst, Lagerbestände bleiben synchron, Marktplätze werden mitversorgt.

Was du dafür bekommst:

  • Individuelles Design, an deine Marke angepasst
  • Volle Anbindung an deine Warenwirtschaft (z. B. JTL-Wawi, SevDesk, Lexware oder ein anderes System)
  • Automatische Rechnungsstellung nach Bestellung
  • Multi-Country-Setup mit korrekten Mehrwertsteuersätzen, Pfandregelungen und länderspezifischen Zahlungsmethoden
  • Marktplatz-Anbindung (Amazon, Kaufland, Otto) mit synchronisierten Beständen
  • Anbindung an deine Buchhaltung
  • E-Mail-Marketing-Integration (Brevo, Klaviyo, ähnliches)
  • Rechtskonformes Setup für Österreich und Deutschland (DSGVO, Registrierkasse, Pfand)
  • Strategische Beratung über die reine Umsetzung hinaus
  • Laufende Betreuung als Teil der Partnerschaft

Was du dafür nicht bekommst:

  • Garantien dafür, dass der Shop "von selbst verkauft". Das macht keine Plattform der Welt. Das machen Produkt, Marketing und Service.
  • Eine Out-of-the-Box-Lösung. Diese Stufe braucht Mitarbeit von dir und deinem Team. Wir verstehen euer Geschäft, ihr verkauft es.

Für wen das passt: Bestehende Handelsbetriebe mit echtem Umsatz, die digitalisieren wollen oder müssen. Unternehmen, die in mehrere Märkte verkaufen. Händler, bei denen jede manuelle Bestellabwicklung pro Tag mehrere Stunden Arbeitszeit kostet. Marken, die professionell auftreten wollen und bei denen der Shop nicht das einzige Standbein, sondern ein zentrales ist.

Eine konkrete Beispielrechnung aus unserer Praxis: Ein glasverarbeitender Betrieb wollte den gesamten Ablauf von der Online-Bestellung bis zur Auslieferung digitalisieren. Das Ergebnis ist ein individueller Onlineshop auf MedusaJS mit einem Glaskonfigurator, der genau auf das Sortiment abgestimmt ist. Sobald eine Kundenbestellung eingeht, löst der Shop automatisch die Nachbestellung beim Hersteller aus. Rechnungen entstehen über eine Anbindung an SevDesk, ein Produktions-Dashboard zeigt der Werkstatt in Echtzeit die anstehenden Aufträge, und ein selbstentwickeltes Liefertool nutzt die Google Maps API, um aus den eingegangenen Bestellungen die effizienteste Lieferroute zu berechnen und als fertigen Link an den Fahrer zu schicken. Fünf Systeme, eine durchgängige Pipeline vom Klick des Kunden bis zur Auslieferung. Das ist eindeutig Tier-3-Aufwand. Für einen Händler in dieser Größenordnung amortisiert sich die Investition über die eingesparte manuelle Arbeit innerhalb des ersten Jahres. Die ganze Geschichte gibt es in der Deinglas-Fallstudie.

Was den Preis wirklich treibt

Die drei Stufen oben sind ein Anhaltspunkt. Innerhalb jeder Stufe gibt es Spielräume nach oben und unten. Diese sechs Faktoren bestimmen, wo du am Ende landest:

1. Sortimentsgröße und -komplexität

Ein Shop mit 30 Produkten ist nicht halb so teuer wie einer mit 60. Aber ein Shop mit 5.000 Produkten in 20 Kategorien mit Varianten, Konfiguratoren und Filteroptionen kostet deutlich mehr als einer mit 500 simplen Produkten. Komplexität entsteht nicht durch Anzahl, sondern durch Strukturen.

2. Design-Anspruch

Ein angepasstes Premium-Theme kostet einen Bruchteil eines vollständig individuellen Designs. Wer ein einzigartiges visuelles Auftreten möchte, zahlt für die Designarbeit, das Konzept, die Iterationen und die Umsetzung. Wer ein professionelles, aber nicht außergewöhnliches Aussehen akzeptiert, spart hier mehrere tausend Euro.

3. Backoffice-Integration

Das ist der größte Kostentreiber im Tier 3. Die Anbindung an eine Warenwirtschaft, an die Buchhaltung, an ein Kassensystem im Ladengeschäft, an Marktplätze: jede einzelne Schnittstelle ist Aufwand. Manche Systeme haben fertige Konnektoren, andere müssen individuell gebaut werden. Wer jede Bestellung manuell ins ERP eintippt, spart bei der Entwicklung und zahlt jeden Tag mit der Arbeitszeit seines Teams.

4. Multi-Country-Anforderungen

Wer nur in Österreich verkauft, braucht nichts Besonderes. Wer in Deutschland verkauft, muss Mehrwertsteuersätze, Versandkosten, Zahlungsmethoden und unter Umständen die Pfandregelung abbilden. Wer in die Schweiz oder EU-weit verkauft, kommt zu Zollabwicklung, Währungsumrechnung und länderspezifischer Datenschutz-Compliance. Jeder zusätzliche Markt ist Aufwand und in der Regel auch laufende Wartung.

5. Plattform

Shopify, WooCommerce, MedusaJS, JTL-Shop: jede Plattform hat ihre eigenen Stärken und ihre eigenen Kostenstrukturen. Shopify ist schneller umzusetzen, hat aber laufende Plattformkosten und limitiert manche Anpassungen. WooCommerce ist günstiger im Setup, braucht aber mehr Eigenverantwortung beim Hosting und bei den Updates. MedusaJS und Custom-Lösungen kosten in der Erstellung am meisten, geben aber die volle Freiheit. Welche Plattform für dich passt, hängt von deinem Sortiment, deinen Märkten und deiner Wachstumsperspektive ab. Nicht von der Vorliebe der Agentur.

6. Wartung und Weiterentwicklung

Ein Shop ist nicht fertig, wenn er online geht. In den ersten Monaten kommen Anpassungen, neue Funktionen, Optimierungen, Bugfixes. Manche Dienstleister kalkulieren das großzügig in den Erstpreis ein, andere rechnen jede Stunde nach Livegang einzeln ab. Frag im Erstgespräch konkret danach, wie die ersten drei bis sechs Monate nach Livegang ablaufen. Die Antwort sagt viel über die Partnerschaft aus.

Versteckte Kosten, die niemand erwähnt

Der Entwicklungspreis ist eine Sache. Was die meisten Vergleiche unterschlagen, sind die laufenden Kosten und die Nebenposten, die nach dem Livegang dazukommen. Hier eine ehrliche Aufstellung:

PositionTypische Kosten (monatlich)Anmerkung
Hosting (bei WooCommerce/MedusaJS)€30–€200Bei Shopify in der Plattformgebühr enthalten
Shopify-Plattformgebühr€30–€350Je nach Plan (Basic bis Advanced)
Shopify Plusab €2.000Für größere Händler
Apps und Plugins€50–€500Je nach Funktionsumfang
Zahlungsabwicklung1,5 %–4 % pro TransaktionStripe, Klarna, PayPal, variiert
Domain und SSL€1–€20Meist trivial
E-Mail-Marketing-Tool€20–€300Brevo, Klaviyo, MailChimp
Wartung und kleine Anpassungen€500–€2.500Je nach Vertrag und Aufwand
Inhalte (Texte, Bilder, Videos)variabelOft unterschätzt
Übersetzungen für mehrere MärktevariabelFalls international verkauft
Rechtsberatung (DSGVO, AGB, Impressum)einmalig €300–€1.500Pflicht in AT/DE

Plan diese Posten von Anfang an mit ein. Ein Shop, der in der Entwicklung €15.000 kostet, kann im laufenden Betrieb noch einmal €500 bis €1.500 pro Monat verursachen. Das ist normal, nicht versteckt. Es wird nur selten offen kommuniziert.

Wie wir bei SADU kalkulieren

Wir machen Festpreis-Angebote nach einem Erstgespräch und einer kurzen Analyse. Das heißt: kein Stundensatz-Modell, keine Open-End-Rechnung, keine Überraschungen am Ende. Wenn ein Projekt mehr Aufwand verursacht als geschätzt (und das passiert), tragen wir das Risiko, nicht der Kunde.

Konkret läuft das so ab:

  1. Erstgespräch (ca. 30 Minuten, kostenlos): Wir verstehen, was du verkaufst, an wen, in welche Märkte und was dein bestehendes System kann oder nicht kann.
  2. Analyse (1–2 Wochen): Wir schauen uns deine aktuelle Infrastruktur an, prüfen, welche Plattform passt, und ermitteln den realistischen Aufwand.
  3. Festpreis-Angebot: Du bekommst eine konkrete Zahl, eine Beschreibung dessen, was enthalten ist, und einen Zeitplan.
  4. Umsetzung: 4 bis 16 Wochen, je nach Umfang. Du hast währenddessen einen festen Ansprechpartner: Sandin, persönlich.
  5. Livegang und Betreuung: Nach dem Start arbeiten wir weiter. Anders als die meisten Agenturen verschwinden wir nicht nach dem Livegang.

Wann lohnt sich welche Stufe?

SituationEmpfohlene Stufe
Hobbyprojekt, Test, PilotphaseStufe 1
Erstes ernsthaftes digitales Standbein, einfache AbläufeStufe 2
Bestehender Handelsbetrieb, manuelle Abläufe lähmen das TagesgeschäftStufe 3
Multi-Country-Verkauf geplantStufe 3
Shop läuft schon, aber Plattform passt nicht mehr (z. B. WooCommerce-Performance-Probleme)Migration auf Tier 2 oder 3, je nach Anforderung
Bestehender Shop, aber keine Anbindung an WarenwirtschaftTier 3 als Integrations-Projekt
Reine Marktplatz-Verkäufe, kein eigener Shop nötigKeine eigene Stufe, nur Marktplatz-Setup

Häufige Fragen

Was kostet ein professioneller Shopify-Shop in Österreich?

Ein Shopify-Shop mit individuellem Design und sauberer Anbindung an Buchhaltung oder Warenwirtschaft startet typischerweise im mittleren fünfstelligen Bereich, je nach Sortimentsgröße, Anforderungen und Anzahl der Märkte. Reine Standard-Setups gibt es ab wenigen tausend Euro, aber für ernsthafte Händler ist das selten die richtige Wahl.

Was kostet ein Webshop erstellen lassen, wenn ich noch keine Warenwirtschaft habe?

Wer noch keine Warenwirtschaft betreibt, fällt typischerweise in Stufe 2. Die Kosten liegen dann zwischen €8.000 und €18.000 für einen ordentlich gemachten Shop mit individuellem Design, ohne dass das gesamte Backoffice automatisiert wird. Das ist ein guter Einstiegspunkt. Falls später eine Warenwirtschaft dazukommt, lässt sich der Shop erweitern.

Wie viel kostet die Anbindung einer Warenwirtschaft an Shopify?

Die reine Anbindung (ohne neuen Shop) liegt typischerweise zwischen €3.000 und €15.000, je nachdem, welches System angebunden wird, wie viele Datenpunkte synchronisiert werden müssen und ob es bereits einen fertigen Konnektor gibt oder eine individuelle Schnittstelle gebaut werden muss. JTL-Wawi hat eigene Konnektoren, andere Systeme brauchen Custom-Entwicklung.

Wie lange dauert die Erstellung eines Onlineshops?

Realistisch zwischen 4 und 16 Wochen. Stufe 1 kann in 1 bis 3 Wochen live gehen. Stufe 2 dauert typischerweise 4 bis 8 Wochen. Stufe 3 mit voller Integration braucht 8 bis 16 Wochen, manchmal länger, wenn die Datenübernahme aus einem alten System komplex ist.

Brauche ich eine Agentur oder reicht ein Freelancer?

Beides funktioniert, aber für unterschiedliche Situationen. Ein guter Freelancer reicht für Stufe 1 und einfache Stufe-2-Projekte. Sobald mehrere Systeme angebunden werden müssen, sobald Compliance für mehrere Märkte ins Spiel kommt oder sobald der Shop Teil eines geschäftskritischen Ablaufs ist, ist eine kleine, spezialisierte Einheit die bessere Wahl, weil dort das Wissen um Schnittstellen, Recht und langfristige Betreuung gebündelt ist. Eine große Agentur ist selten notwendig und oft teurer ohne Mehrwert.

Was kostet ein WooCommerce-Shop im Vergleich zu Shopify?

Im reinen Setup ist WooCommerce oft günstiger, weil keine monatlichen Plattformgebühren anfallen. Im laufenden Betrieb gleicht sich das aus: WooCommerce braucht eigenes Hosting, Updates, Wartung und Sicherheits-Plugins. Shopify ist als Gesamtpaket meistens das einfachere Modell für Händler, die sich nicht mit Server-Themen beschäftigen wollen. WooCommerce hat seinen Platz vor allem dort, wo sehr individuelle Anpassungen nötig sind oder wo bereits eine WordPress-Infrastruktur existiert.

Lohnt es sich, einen sehr günstigen Onlineshop zu kaufen?

Das hängt davon ab, was du erwartest. Wer einen Shop für €1.500 kauft, bekommt einen Shop für €1.500: funktional, aber ohne strategische Begleitung, ohne Anbindung an dein restliches System und meistens ohne langfristige Betreuung. Für ein Pilotprojekt oder einen Test reicht das. Für einen Betrieb, der mit dem Shop wirklich Umsatz erwirtschaften will, ist es fast immer der falsche Startpunkt. Die Kosten der Nacharbeit übersteigen schnell die ursprüngliche Ersparnis.

Was kostet ein Onlineshop für mehrere Länder (AT, DE, CH)?

Multi-Country-Shops fallen praktisch immer in Stufe 3. Die Mehrkosten gegenüber einem Single-Country-Shop liegen typischerweise bei €5.000 bis €15.000, je nach Anzahl der Länder und der Komplexität der Steuersätze, Pfandregelungen und Zahlungsmethoden. Die Investition lohnt sich für jeden Händler, der ernsthaft expandieren will. Die Alternative ist manuelle Sonderbehandlung jeder einzelnen Bestellung.

Was bedeutet "mittleres fünfstelliges Budget"?

Bei uns sind das typischerweise Projekte zwischen €25.000 und €60.000. Diese Spanne deckt einen vollständig integrierten Onlineshop ab: Custom Design, Warenwirtschafts-Anbindung, Multi-Country-Setup und alles, was dazu gehört. Der genaue Preis hängt von den oben genannten sechs Faktoren ab.

Was du jetzt machen kannst

Wenn du eine konkrete Zahl für dein Projekt brauchst, gibt es nur einen verlässlichen Weg: ein 30-minütiges Gespräch, in dem wir verstehen, was du verkaufst, wie deine aktuellen Abläufe aussehen und wo du in einem Jahr stehen möchtest. Auf dieser Basis können wir sagen, in welche Stufe dein Vorhaben fällt und ob wir die richtigen Ansprechpartner dafür sind.

Wir verkaufen kein Out-of-the-Box-Paket, sondern eine langfristige Partnerschaft. Wenn dir das zu groß klingt, sind wir vermutlich nicht die richtige Wahl. Das sagen wir auch im Erstgespräch direkt. Wenn dir das genau richtig erscheint, sind wir vielleicht der Technologiepartner, mit dem du die nächsten Jahre arbeiten wirst.

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